ein Wechselbad der Gefühle durchlebte das Racing Team Germany Suzuki Müller auf dem Sachsenring. Das Wetter zeigte sich von der europäischen bis britischen Seite. Sonnenschein, Wolken, Regen, alles was dazu gehört und Abwechslung für Crew und Fahrer bringt. Eine Routinewartung der Vorderradgabel sorgte für zusätzliche Herausforderungen. Nachdem das Teil vom ZUPIN-Service zurückkam, verflogen die Hoffnungen auf die zunächst anvisierten 1:26 min-Zeiten. "Hier haut nichts mehr hin. So kann ich nicht ans Gas gehen, sonst fliegt das Mopped von der Strecke." kam Didier konsterniert von der Strecke zurück. Das erste Rennen mehr Krampf als Kampf mit einem 21. Platz als Resultat. Entscheidung vom Technikchef Jens Müller: "alles zurück auf Anfang". Die Gabel ging zur Nacharbeit zurück an Zupin. Das Federbein wurde wieder so justiert, wie es vor dem Einsatz auf dem Sachsenring bereits gut funktioniert hatte. Bis zum letzten Aufruf der Superbikes zum zweiten Rennen wurde geschraubt. Nach dem regenbedingten Abbruch war Didier wieder zuversichtlich: "Ja, so wirds was. Das gute Gefühl ist zurück. Hier kann noch was gehen." Nach einer halben Stunde Abtrockenpause ließ die Rennleitung die Piloten erneut auf die Strecke. In einem beherzten Rennen, mit Übersicht gefahren, konnte Didier Grams im Konzert der internationalen Größen mehr als eine Blockflöte spielen und einen zwölften Platz herausfahren. Eine sehr respektable Leistung, die vom heimischen Publikum angemessen gewürdigt wurde.
Bilder hier:
Picasa Web Albums - Frank Liebmann - IDM Superbike...
Die kompletten Ergebnisse hier:
IDM.de | Ergebnisse
Mit speedigen Grüßen
Frank Liebmann
Racing Team Germany Suzuki Müller